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Die Legende des heiligen Patrick
The legend of St. Patrick
Der Namenstag des heiligen Patrick, des Schutzpatrons von Irland, ist das
bedeutendste Datum im Kalender von Guinness. Auf der ganzen Welt wird der 17. März mit
Feierlichkeiten begangen, an denen Millionen von Menschen teilnehmen. Aber was macht den
17. März jedes Jahres eigentlich zu einem solch großartigen Anlass für eine Feier?
Hinter dem Datum steht die unscheinbare Gestalt eines Heiligen, der vor über
anderthalbtausend Jahren starb: der heilige Patrick - das einzige Wahrzeichen, das sogar
als noch irischer gilt als Guinness! Dabei ist die einzige verlässliche Tatsache unter
all den Mythen und Legenden, die diesen Schutzpatron Irlands umgeben, die, dass er
überhaupt kein Ire war.
Mehrere europäische Länder mögen behaupten, dass er einer der ihren ist, aber
gleichgültig, woher er auch ursprünglich stammte, eines scheint historisch gesichert: im
Alter von 16 Jahren wurde er von einem der Sklaven haltenden und Viehherden plündernden
keltischen Stammesoberhäuptern - einem irischen Plünderer namens Niall mit
dotterblumengelben Haaren - entführt und nach Irland verschleppt.
Wenn das träumerisch phantastische Geschichtenerzählen ein ansteckender Charakterzug der
Iren genannt werden kann, dann fiel dieser Heilige in spe dieser Eigenschaft sicherlich
zum Opfer. Nach sechs Jahren in Sklaverei, während derer er im Slemish Gebirge in Antrim
Schafe hütete, erhielt er im Traum die Weisung, sich zu einem Schiff aufzumachen, und auf
diesem zu entfliehen. Nach vielen Abenteuern, bei denen er beinahe verhungert wäre,
kehrte er schließlich zu seiner Familie zurück und begann ein Ausbildung zum Priester.
Doch waren weitere Träume für die Rückkehr des heiligen Patrick nach Irland
verantwortlich.
Eines Nachts erhielt er in einem Traum nämlich einen Brief mit der Überschrift:
"Die Stimme der Iren". Und während er diesen Brief las, vernahm er deutlich,
wie die Iren ihn anflehten, sich doch wieder unter sie zu begeben. Tief bewegt kehrte er
in das Land zurück, um die Menschen dort zum Christentum zu bekehren. Und so begannen die
Legenden um den heiligen Patrick, von denen einige zweifellos wahrer sind als andere.

The annual celebration of St Patrick, Ireland's patron saint, is the most
significant date in the Guinness calendar. All over the world the 17th March
will be marked by festivities attended by millions. So what is it that makes March 17th
each year such a grand excuse for a celebration?
The unlikely figure behind it all is a Saint who died over 1500 years ago, Saint Patrick,
the only icon thought to be more Irish than Guinness itself. But the one sure fact among
all the myths and legends that surround this patron saint of Ireland is that he was not
Irish at all.
Several European countries can lay claim to his ancestry, but from wherever he hailed,
history has it that at the age of 16 he was captured by one of the slave owning, cattle
raiding Celtic chieftains - the primrose-yellow-haired Irish raider Niall - and dragged
off to Ireland.
If the dreamy-eyed telling of tales can be said to be an infectious Irish trait, then
perhaps this Saint-to-be fell victim to it. After six years in slavery, herding sheep on
the Slemish mountain in Antrim, he was told in a dream where to find a ship on which to
make his escape. After many adventures and near starvation he eventually returned to his
family and trained for the priesthood.
Yet more dreams brought about St. Patrick's return to Ireland.
One night in a dream he was handed a letter headed "The Voice of the Irish".
Reading it, he could hear the Irish beseeching him to walk once more amongst them. Deeply
moved, he returned and travelled through the country converting people to Christianity.
And so began the St. Patrick legends; some, no doubt, truer than others.

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